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08.02

Wissenschaftsjournalismus neu denken: Rocking Science Journalism des Media Lab Bayern

von Pia Lexa unter Netzwelt

Die digitale Welt bietet ganz neue Möglichkeiten, Geschichten auf mobilen Screens, mit Amazon Alexa oder interaktiven Grafiken zu erzählen. Digital-Only Medien sind schon heute mit entsprechenden Angeboten für die Nische erfolgreich. Eigentlich die perfekte Chance für den Wissenschaftsjournalismus. Gerade in Zeiten von Fake News und Informationsflut besteht ein großer Bedarf an wissenschaftlich fundierten Informationen. Zusammen mit der Robert Bosch Stiftung hat das Media Lab Bayern daher Rocking Science Journalism ins Leben gerufen. 

Barcamp für Wissenschaftsjournalisten

Das neue Programm vermittelt Innovationsmethoden aus der Startup-Welt für Wissenschaftsjournalisten. Den Auftakt bildet das Rocking Science Journalism Camp am 16. Februar 2017 im Media Lab Bayern, ein Barcamp speziell für Wissenschaftsjournalisten, die eigene digitale Angebote entwickeln wollen.

Aus den Einsichten und dem Input der Teilnehmer konzipiert das Media Lab im Anschluss ein mehrmonatiges Weiterbildungsprogramm, in dem die Teilnehmer Innovationsmethoden erlernen und digitale Prototypen entwickeln können. Beim Camp im Februar haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das neue Programm aktiv mitzugestalten.

Warum disruptive Modelle Spaß machen

Das Barcamp am Freitag, 16. Februar, bietet einen Mix aus Input des Labs und Barcamp-mäßig organisierten Sessions, die die Teilnehmer des Events selbst vorgeben. Am Vormittag spricht zunächst Verena Fink, CEO Woodpecker Finch GmbH, darüber, warum disruptive Modelle Spaß machen, wonach sich die Kunden von morgen orientieren und wie Innovation in etablierten Strukturen gelingt.

Im Anschluss gibt Johannes Klingebiel, Innovation & Brand Studio Süddeutsche Zeitung, einen Überblick über Startups, Medien und Ideen zum Journalismus in 2018 unter dem Titel: “Alexa, Newsletter, Science Fiction und künstliche Intelligenz.”

Den Keynotes folgt ein Fireside Talk zum Thema “Gründen im Wissenschaftsjournalismus” mit zwei Gründern, die es bereits gewagt haben, ihre eigenen Projekte zu starten: Georg Dahm, Fail Better Media, und Bernhard Scholz von Der Kontext. Danach sind die Teilnehmer selbst an der Reihe.

Beispiele für digitales Storytelling im Wissenschaftsjournalismus

Das Media Lab Bayern freut sich, die Robert Bosch Stiftung als erfahrenen Partner und Förderer von Wissenschaftsjournalisten gewonnen zu haben und zeigt sich sehr gespannt, was die kommenden Monate betrifft. Es gibt natürlich auch in der Nische des Wissenschaftsjournalismus bereits spannende Gründungen und Projekte, die sich die Möglichkeiten digitalen Storytellings zu Nutze machen. Hier haben wir einige vorgestellt.

Hinweis:

Das Rocking Science Journalism Camp ist leider bereits ausverkauft. Derzeit besteht noch die Möglichkeit sich auf die Warteliste setzen zu lassen, auch um weitere Informationen zum Rocking Science Journalism Programm zu erhalten.  Die Warteliste und weitere Informationen sind zu finden unter:   http://medialab-bayern.de/rocking-science-journalism

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